2026-VgV-10-HDV-OBJVGV OFFEN

Haus der Vereine, Igstadt; Objektplanung Gebäude / LPH 4 - 9

Ausschreibende Stelle
Landeshauptstadt Wiesbaden - Der Magistrat - Hauptamt
Leistungsort
Wiesbaden, Kreisfreie Stadt
Angebotsfrist
27. August 2026, 08:00 in 3 Tagen
Leistung
CPV 71240000
Original
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Architektur, Ingenieurwesen & Planung Wiesbaden, Kreisfreie Stadt Öffentliche Auftraggeber

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Lose

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Los Leistung Ausführung
LOT-0000 Haus der Vereine, Igstadt; Objektplanung Gebäude / LPH 4 - 9 Entwurfsbeschreibung: Die Historie Das ehemalige Feuerwehrhaus in Igstadt steht an der Hauptstraße am Lindenplatz in der Ortsmitte. Das Gebäude aus den 1920er Jahren ist bautechnisch veraltet und sanierungsbedürftig. Die Funktion des Altbaus wurde durch einen Neubau einer Feuerwache an der Peripherie von Igstadt ersetzt. Im März 2020 wurde mit der Planung einer Neubau-Variante beauftragt. Die Neubauplanung fand die Zustimmung des Ortsbeirats und der Vereine. Die Aufgabenstellung Der Vorentwurf mit qualifizierter Kostenschätzung ist Ende September 2021 abgeschlossen worden. Ab Anfang September 2022 wurde die Entwurfsplanung, die Leistungsphase 3 (LP 3) beauftragt. Die Abgabe der LP 3 war Ende Dezember 2022. Danach wurden Änderungswünsche in der Haustechnik, in der PV-Anlage und im Verbau angemeldet. Die Umplanung endete Anfang Mai 2023 mit Fertigstellung der überarbeiteten Kostenberechnung. Die Lage Das Grundstück des Hauses der Vereine liegt in der Ortsmitte von Igstadt auf einer Kuppe mit erheblicher Topographie. Auf dem Grundstück, dem Flurstück 109/1 befindet sich derzeit noch das Gebäude der Feuerwehr Igstadt. An der Hauptstraße (Ostseite) wird das neue Gebäude, wie die Nachbarhäuser auf der Grenze stehen. Die Gebäude im Altstadtkern sind zumeist grenzständig an der Straße. Der Neubau steht, wie der Vorgängerbau, auch auf der Südseite auf der Grenze zwischen städtischem Grundstück (Feuerwehr) zu städtischem Grundstück (Schule). Das Planungskonzept Das Entwurfskonzept ist in Anlehnung an die historischen Häuser der Nachbarschaft, ein Haus mit Satteldach, aber in Form einer modernen skulpturalen Architektur-Sprache. Der offene Dachraum gehört zum Obergeschoss. Es gibt kein separates Dachgeschoss. Der Zugang ins Gebäude erfolgt ebenerdig von der Hauptstraße. Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt. Die Außenwände und das Satteldach sind zur Stärkung der Skulptur leicht geknickt und gefaltet. Die Außenwände bestehen aus Mauerwerk, einer Mineralwoll-Dämmung und einer hinterlüfteten Vorklinkerfassade. Das Material des Dachtragwerks ist aus Holz mit einem integrierten PV-System. Die Dachabdichtung erfolgt trotzdem zusätzlich darunter in Bitumen. Fenster und Dachfenster werden so eingeschnitten, dass sie den skulpturalen Charakter des Gebäudes unterstützen. Das Gebäude besteht aus drei Etagen: Im Erdgeschoss gibt es den Vorraum (Flur) mit Treppenhaus und Aufzugsanlage, dem Versammlungsraum und Nebenräumen, dem Lager, dem WC-Bereich und der Teeküche. Im Obergeschoss ist im Wesentlichen das Igstadt-Museum und einen Kreativraum. Hier befinden sich auch die Anlagetechnik für die Lüftungsanlage für den Versammlungsraum in einer "intelligenten" Wandscheibe. Außerdem ist hier der Elektroraum platziert, da die Einspeisung des Stroms über Dach in das Gebäude geführt wird. Der Gleichrichter für die PV-Anlage befindet sich ebenfalls im Elektroraum. Im Untergeschoss (UG) gibt es den Jugendraum mit Zugang vom Treppenraum und separatem Zugang über eine Außentreppe. Im UG sind außerdem der Hausanschluss- und Technikraum, sowie drei Lagerräume der Vereine platziert. Ein weiterer Lagerraum befindet sich unter der Treppe. Im Hausanschluss- und Technik-Raum sind die Luft-Wasser-Wärmepumpe und der Pufferspeicher untergebracht. Die Barrierefreiheit Das Gebäude ist so geplant, dass der Eingang ins Haus schwellenfrei ist. An der Eingangstür ist eine motorische Türöffnung vorgesehen. Zur Nachhaltigkeit des Gebäudes Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit wurde untersucht, den Altbau des ehemaligen Feuerwehrhauses zu erhalten. Schadstoffe Ein Schadstoff-Entsorgungskonzept liegt vor. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 3, Abschnitt 1, § 34-37, Leistungsphasen 4-9 Grundleistungen. Darüber hinaus die im Vertragsentwurf (Anlage 02d) aufgeführten Besonderen Leistungen. Weiterführende ausführliche Informationen über die die zu beauftragenden Leistungen sind der beigefügten Leistungsbeschreibung nebst zugehörigen Anlagen (Anlagen 02a der Aufforderung zu Angebotsangabe in der Vorabversion) zu entnehmen. Weitere Planungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung des Basishonorarsatzes bzw. Überschreitung des Oberen Honorarsatzes, sowie eine Abweichung zu den übrigen Honorarsätzen, ist zulässig. Wenn gewünscht sind diese durch die Angabe eines Nachlasses im Honorarangebot (prozentual und absolut) anzugeben und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes pauschal vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben. Hinweis: Weitere Angaben zur Entwurfsbeschreibung siehe Anlage 02a_VgV_10_HDV_OBJ_Leistungsbeschreibung. Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: unmittelbar nach Zuschlagserteilung Abschluss LPH 4: Ca. 4. Quartal 2026 (Einreichung Bauantrag) Baubeginn: Ca. 3. Quartal 2027 Bezugsfertige Fertigstellung: Ca. 3. Quartal 2028 Nov. 2027 – Juli 2028

Vergabeunterlagen

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Verfahren

Verfahrensart
VGV
Veröffentlicht
21. Juli 2026
Angebotsfrist
27. August 2026, 08:00

Vergabestelle

Stelle
Landeshauptstadt Wiesbaden - Der Magistrat - Hauptamt
Kontakt
vergabe@wibau-wiesbaden.de
Original
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